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Die Chronik unseres VereinsUK flag

Der Verein fördert nicht nur die Verlegung und Pflege von Stolpersteinen, sondern unterstützt und organisiert diverse andere Aktivitäten zum Thema NS-Vergangenheit in Heppenheim. Sei es eine Lesung durch qualifizierte Referenten, Studienreisen, Ausstellungen, Schulprojekte, Besuche in benachbarten Städten u.v.a.m. Diese sind in der Regel für alle kostenlos. Hier eine Auswahl unserer Veranstaltungen.

DatumVeranstaltung
09.11.2018
19.30 Uhr
80 Jahre Pogromnacht. Zwei Schicksale jüdischer Familien aus Heppenheim 1933 bis 1945.
In der Lehrstraße wohnte die Familie Sundheimer. Die Schicksale der Eltern und ihrer fünf Kinder trugen Schülerinnen und Schüler des Starkenburggymnasiums vor. Sofie Fischer wohnte in der Darmstädter Straße. Die Enkeltochter Marianne Degginger hat ein Buch über ihre Familiengeschichte geschrieben. In dem von Sabine Schreck und Erich Henrich zusammengestellten Text wird von Oma Sofie in Heppenheim, Frankfurt und Theresienstadt berichtet. Die Texte der vortragenden Schüler wurde von Musik umrahmt. Der Cellist Konstantin Malikin gestaltete den musikalischen Part – Marstall
12.08.2018 Führung durch das jüdische Worms – Synagoge, Raschi-Haus, Heiliger Sand. Bericht hier
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21.03.2018
20.30 Uhr
Mitgliederversammlung – Marstall
21.03.2018
19.30 Uhr
Vortrag von Dr. Hermann Müller „Die Heppenheimer Synagoge – Auf Spurensuche“ – Marstall
09.11.2017 Vortrag über die Sprache im Nationalsozialismus von Dr. Peter-Otto Ullrich, Mainz.
„Worte wie Gift und Drogen. Die NS-Sprache als Herrschaftsinstrument und Waffe“
„Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da“, notierte der Dresdener Romanist Victor Klemperer in seiner bereits 1946 erschienenen Studie „LTI. Lingua Tertii Imperii“ (Die Sprache des Dritten Reiches). Als Jude überlebte er vor allem dank der unbeirrbaren Treue seiner christlichen Ehefrau. Und weiter: „Das Gift ist überall. Im Trinkwasser der LTI wird es verschleppt, niemand bleibt dabei verschont … Wie viele Begriffe und Gefühle hat sie geschändet und vergiftet“, bevor es unzählige Menschen waren, die geschändet und vergiftet wurden – von denen, die sich die Sprache des „Dritten Reiches“ zu eigen gemacht hatten, aus Überzeugung oder berauscht von der nazistischen Mischung aus Lügen, Hass, Verleumdungen und großen Versprechen.
Die Sprache des Dritten Reiches entstand nicht erst 1933 gleichsam aus dem Nichts. Sie verschwand 1945 auch nicht spurlos im Nirgendwo, sondern wirkte auf subtile Weise fort in vielen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Veranstaltung auch auf solche „Depotwirkungen“ nationalsozialistischen Sprach-Giftes bis weit in die deutsche Nachkriegsgeschichte hinein eingehen. Schließlich ergeben sich aus der Erinnerung an den Gebrauch und Missbrauch von Sprache im Nationalsozialismus auch Fragen an den persönlichen und politischen Umgang mit Sprache in Gegenwart und Zukunft – Marstall
09.09.2017 Besuch des Geländes der ehem. Metzendorf-Synagoge am Bensheimer Weg. Fotos hier.
09.05.2017 Lesung aus dem Buch „Das Stahlbad“ von Fritz Frank.
Von 1919 bis 1935 lebte der jüdische Arzt Fritz Frank in Heppenheim. Fritz Frank wohnte mit seiner Familie in der Graf-von-Galen-Straße 7. Dort befand sich auch seine Arztpraxis. Er hatte am Ersten Weltkrieg als Sanitätsleutnant teilgenommen und war mit Kriegsende in englische Gefangenschaft geraten. 1925 verfasste er in Heppenheim nach Notizbuchaufzeichnungen sein Kriegstagebuch „Das Stahlbad“, das er selbst allerdings nie veröffentlichte. Dr. Frank emigrierte im November 1935 nach Palästina. Er starb 1978 – Buchhandlung May, Friedrichstr. 29, Heppenheim
26.04.2017 Mitgliederversammlung – Marstall
08.03.2017
um 16.00 Uhr
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Vier Stolpersteine für Leo, Rosa, Kurt und Gerda Bach – Friedrichstraße 34, Heppenheim. Fotos hier.
08.03.2017
um 15.30 Uhr
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Vier Stolpersteine für Abraham, Dina, Helmuth und Erich Baruch – Lorscherstr. 17, Heppenheim. Fotos hier.
03.03.2017 Edith und Minna - Die Geschichte einer Freundschaft“ aufgeschrieben, erzählt und gespielt von Jürgen Flügge, Hoftheater Tromm – Marstall
05.02.2017 (bis 14.05.2017) Ausstellungseröffnung „Legalisierter Raub“ um 16 Uhr.
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945 – Museumszentrum, Nibelungenstr. 35, Lorsch
09.11.2016 „Adressat unbekannt“ von Kressman Taylor – Lesung des Briefromans von LIZIspecial des Starkenburggymnasiums – Marstall
15.07.2016 Gründung der Bürgerstiftung – Verein wird Gründungsmitglied
27.04.2016 Mitgliederversammlung – Haus der Begegnung
27.04.2016 „Halbbeschrittene Knüppelpfade im Hochmoor“. Über den Umgang mit der deutschen Geschichte – Vortrag von Pfr. i.R. Ulrich Schwemer
27.01.2016 „Der 27. Januar und das Erinnern an den Holocaust“ – öffentliche Informations-Veranstaltung zum Projekttag – Museum Heppenheim, Kurmainzer Amtshof
27.01.2016 Projekttag der Klasse 8 des Starkenburggymnasiums – Kooperationspartner Museum/ Schule/ Verein – Museum Heppenheim, Kurmainzer Amtshof
13.11.2015 stolperstein
Stolpersteinverlegung – Stein für Sophie Fischer in der Darmstädter Str. 20
09.11.2015 „Das ist der Weg nach Theresienstadt“ – die Lebensgeschichte der jüdischen Autorin Ilse Weber – mit Dominique Engler – Marstall
06.10.2015 „Die Nacht der grauen Katzen“. Lesung von Lilo Beil in der Vitosklinik
20.09.2015 Jüdischer Friedhof Hemsbach und Synagoge – Führung mit Rudolf Beringer
Friedhof Hembsbach Friedhof Hembsbach Friedhof Hembsbach Friedhof Hembsbach Friedhof Hembsbach Synagoge Hembsbach
25.03.2015 Mitgliederversammlung
25.03.2015 „Piaski – Zielort der Deportation jüdischer Menschen von Heppenheim“ – Vortrag von Rudolf Beringer
17.11.2014 stolperstein stolperstein stolperstein stolperstein stolperstein stolperstein stolperstein
Erste Stolpersteinverlegung – sieben Steine für Familie Sundheimer in der Lehrstraße 3
25.06.2014 Studientag des Vereinsvorstandes beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen
02.04.2014 Mitgliederversammlung
09.11.2013 Zeitzeuge Shlomo Samson berichtet – Marstall
18.04.2013 „Stolpersteine Heppenheim e.V. – Erinnern für die Zukunft“ wird gegründet – Marstall
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